Schnelltests

Bei bestimmten Erkrankungen ist es sinnvoll, den genauen Krankheitserreger mittels eines Schnelltests zu bestimmen, da dies für die Therapie relevant ist.
Von besonderem Interesse ist die Unterscheidung zwischen viralen und bakteriellen Infektionen. Lediglich ein gezielter Einsatz antibiotischer Substanzen für bakterielle Infektionen trägt dazu bei Resistenzentwicklungen auf diese Substanzklassen zu verhindern. Ein sinnloser Einsatz antibiotischer Wirkstoffe bei viralen Infektionen ist unbedingt zu vermeiden.

Covid-19

Eine Covid-19-Infektion kann bei bestimmten Personen, wie etwa schwangeren Frauen, zu einem erhöhten Risiko für ein Blutgerinnsel (Thrombose) führen. Eine zusätzliche Therapie mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten ist daher zu bedenken.

Aktuelle Impfempfehlungen finden Sie in der "Übersichtstabelle Impfschema Covid-19-Impfung, Version 1.0" auf der Seite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz unter:


Ordinationen in Niederösterreich, die Covid-19-Schutzimpfungen durchführen, finden Sie unter: 

D-Dimer
Eine Erhöhung dieses Laborparameters kann in Zusammenschau mit einer entsprechenden klinischen Symptomatik auf eine Gefäßthrombose (Verschluss eines Gefäßes aufgrund eines Blutgerinnsels) hinweisen. 

Influenza A/B
Diese Viren sind die Auslöser der "echten Grippe", welche eine ernsthafte Erkrankung, mit unter Umständen schwerwiegenden Komplikationen, darstellt. Bei einer bestätigten Infektion ist es möglich, eine gezielte verschreibungspflichtige medikamentöse Therapie zu verordnen.

Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV)

Nicht nur Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder, sondern auch Erwachsene mit meist bestehenden Herz- und Lungenerkrankungen können an dieser Infektion der Atemwege, ausgelöst durch das respiratorische Synzytial-Virus, schwer erkranken.

Streptokokken A
Diese Bakterien können nicht nur Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren- und Haut-Bereich, als Erkrankung Scharlach genannt, sondern auch lebensbedrohliche Komplikationen an Herz und Niere nach sich ziehen. Um Spätfolgen wie Herzklappenfehler im Rahmen eines rheumatischen Fiebers zu vermeiden, sollte eine gezielte antibiotische Therapie zum Einsatz kommen.

Epstein-Barr-Virus (EBV)
Als Auslöser der infektiösen Mononukleose, ebenso als Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt, führt diese virale Infektionskrankheit zu schmerzhaften Rachenentzündungen und grippeähnlichen Beschwerden. Ernsthafte Komplikationen im Rahmen von Milz- und Leberschwellungen sowie Herzmuskel- & Gehirnentzündungen sind möglich.